1982 bei Hamburg geboren arbeitet die Fotografin und alleinerziehende Mutter eines Teenagers an der Schnittstelle von dokumentarischer und konzeptueller Fotografie.
In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichen Realitäten, insbesondere mit Fragen zu Identität, Mutterschaft, Care-Arbeit und struktureller Ungleichheit.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen entwickelt sie fotografische Projekte, die individuelle Perspektiven sichtbar machen und in größere gesellschaftliche Zusammenhänge einordnen.
Ihre Arbeitsweise ist geprägt von Nähe, Vertrauen und einem sensiblen Umgang mit den Menschen vor der Kamera. Dabei entstehen Bilder, die nicht nur Situationen zeigen, sondern Zustände und Ambivalenzen erfahrbar machen.